Das
Schloss und seine Geschichte:
Im Jahre 1740 wurde der Bau
des Schlosses durch die Familie Danckelmann in
Auftrag gegeben. Der Baumeister David Schatz führte den Bau
aus. Im 19. Jahrhundert lebte der Historiker Leopold von
Ranke im Schloss, einer der Großen aus dem Unstrut-Tal.
Nach der Flucht der von Schulenburgs im Jahre 1945 wurde es als
Flüchtlings-Unterkunft und bis in die siebziger Jahre als Schule
genutzt. Die Innengestaltung ist in dieser Zeit entsprechend verändert
worden, ohne dass die ursprüngliche räumliche Gliederung
zerstört worden wäre.
Historische Aufnahme |

Luftaufnahme |
Anfang der 90er Jahre befand sich das Schloss
in einem problematischen Zustand. Im Jahr 1997 wurde mit aufwändigen
Restaurierungsarbeiten begonnen, die vom Dach bis
zum Kellergewölbe reichten. Dank liebevoller Detailarbeiten
- Stuckarbeiten, Fresken- und tromp l’oil-Malereien - tritt
das barocke Erscheinungsbild des Gebäudes
nun wieder schöner denn je zu Tage.
Unmittelbar an das Gebäude schließt
sich der Schlosspark an und lädt mit seinem
großen Bestand an seltenen Bäumen und Sträuchern
zum Spazierengehen ein.

Der Schlosspark |
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Die Loderslebener Kirche |
Das Schloss liegt im Dorf Lodersleben,
seit 1995 ein Ortsteil von Querfurt. Das Dorf ist mehr als 1000
Jahre alt und hat seinen Charme über die Jahrhunderte erhalten.
Ein Kleinod ist die Dorfkirche. Sie erhielt ihre
heutige Gestalt im Jahre 1715. Sie wurde im Stil des Barock im Auftrag
von Clemens von Starschedel erbaut. Auf dem angrenzenden Kirchfriedhof
befinden sich die Gräber der von Kotzes und der von Schulenburgs.
Ein unterirdischer Geheimgang führt vom Schloss direkt zur
Kirche.
www.lodersleben.de
Einkaufsmöglichkeiten:
In Lodersleben gibt es einen kleinen Edeka-Markt, einen Bäcker,
einen Metzger und einen Getränkemarkt. In Querfurt finden Sie
alles, was der tägliche Bedarf erfordert.
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